In der Karwoche folgten viele Kinder und deren Eltern unserer Einladung an einem Kinderkreuzweg in der kath. Kirche in St. Goar teilzunehmen.

Im Pfarrheim traf man sich, um an das Leben Jesu zu erinnern. Dort fanden die Kinder drei Stationen vor der Leidensgeschichte Jesu auf. Mit viel Wissen und großem Interesse schilderten sie das Gesehene der drei Stationen, Einzug in Jerusalem, das letzte Abendmahl und der Ölberg. Anschließend setzte man sich an einen hübsch gedeckten Tisch, um gemeinsam Brot und Wein (Traubensaft) zu teilen, so wie Jesus es damals am letzten Abendmahl mit seinen Jüngern getan hat.

Gut gestärkt ging es danach in die Kirche, um gemeinsam die 15 Stationen der Leidensgeschichte Jesu in kindgerechten Bildern zu betrachten und zu beten. Von Station zu Station trugen die Kinder im Wechsel ein schweres Holzkreuz mit. Die Kinder erzählten, was an den verschiedenen Stationen zu sehen war. Anschließend wurde das Besprochene zu jeder Station zusammengetragen und gemeinsam ein Gebet aus dem Begleitheft, welches die Kinder auch später zur Erinnerung als Ausmalheft mitnehmen durften, gebetet.

Die letzte Station war am Marienaltar, wo die Kinder ein Bild zur Auferstehung Jesu auffanden. Dort fanden sie auch, als Symbol der Liebe Gottes, ein großes Herz auf dem Boden. In diesen Herz befand sich ein Körbchen mit kleinen Holzkreuzen, welches sich jedes Kind eines mit nach Hause nehmen durfte.

Am darauffolgenden Morgen durften auch die älteren Kinder der Kita „Hl. Goar“ gemeinsam mit ihren ErzieherInnen in einer verkürzten Form den schweren Weg Jesu gehen und die Bilder betrachten. So entstanden, wie auch am Vortag sehr interessante Gespräche in einer kindgerechten Sprache und Sichtweise.

Nicole Opfer/Elke Roder