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Die Feiertage rücken näher und zunehmend kommt festliche Stimmung auf. Wohl die meisten wünschen sich das. Wer aber mit materieller oder sozialer Not kämpft, findet kaum die Muße dazu. Dabei ist materielle Not keineswegs ein Synonym für „Hartz IV“. In eine finanzielle Misere kann jeder geraten, allzu schnell und unerwartet.

Soziale Not wiegt nicht weniger schwer: Gestern stand man mitten im Leben – heute schon erfährt man Einsamkeit oder Perspektivlosigkeit am eigenen Leibe. Hier setzt der gemeinsam mit dem Caritasverband und der Kolpingsfamilie aufgestellte „Wunschbaum“ in unserer Kirche ein Zeichen: Der Baumschmuck nennt Wünsche notleidender Menschen. Erfragt wurden sie in Caritas-Beratungsdiensten oder in unseren Gemeinden.

In den Gottesdienst zum ersten Advent bitten wir darum, solidarisch Wünsche zu erfüllen.
Wer einen Wunsch-Stern abnimmt, kann das ausgewählte Geschenk bis zum dritten Adventssonntag im Pfarrbüro abgeben oder mit zur Messfeier bringen.

Präsente können bis zum 11. Dezember abgegeben werden. Caritas-Mitarbeiter/-innen sorgen dafür, dass Ihr Geschenk rechtzeitig zum Fest unter dem Weihnachtsbaum liegt.

Die Weihnachtswünsche stammen von Menschen jeden Alters. So spürt an Weihnachten jemand in großer Not, dass ein anderer an ihn gedacht hat. Für Ihre Hilfsbereitschaft und Ihr sorgsam ausgewähltes Geschenk danken wir Ihnen herzlich!

Details zu den Wunschsterne nennt Ilona Besha, Caritas Boppard,
Tel. 0157-53214376.